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Was tun, wenn mein Haustier stirbt?

Was passiert mit dem Körper, wenn mein Haustier gestorben ist?

Sobald ein Lebewesen den letzten Atemzug gemacht hat, setzen die Stoffwechselfunktionen des Körpers aus. Nach 24 bis 48 Stunden, beginnt der sogenannte Verwesungsprozess, dessen Dauer vor allem von der Umgebungstemperatur und der Sauerstoffzufuhr abhängen. Dementsprechend ist es ratsam, das Tier nach seinem Versterben möglichst kühl zu verwahren. Tierkörper, die nicht weiterverarbeitet werden, unterliegen grundsätzlich der Beseitigungspflicht, um dem Seuchenschutz nachzukommen.

Haustier nicht einfach in die Mülltonne werfen

Für die meisten Tierbesitzer erscheint diese Möglichkeit sowieso völlig abwegig – und stellt auch eine Ordnungswidrigkeit dar und es wird ein Bußgeld verhängt.

Auszug aus Bußgeldkatalog Ordnungsamt Hessen:

Abfall durch Schlachterzeugnisse sowie Tierkadaver behandelt, gelagert oder abgelagert

Abfall bis 20 Kilogramm 40 - 200 €

Abfall über 20 Kilogramm 100 - 1.000 €

Ausnahme gibt es nur bei sehr kleinen Tieren wie Hamster, Mäusen, Meerschweinchen oder Frettchen – allerdings müssen diese in die Biomülltonne.

 

Ein Grab im Garten

Hier sind einige Voraussetzungen zu beachten.

Es können kleinere Tiere, wie Katzen, ohne Erlaubnis bestattet werden, bei größeren Tieren wie zum Beispiel Hunden muss vorab eine Genehmigung des zuständigen Veterinäramts eingeholt werden – was in den meisten Fällen unproblematisch möglich ist.

Verboten ist ein Grab im eigenen Garten dann, wenn das Tier an einer meldepflichtigen Krankheit verstorben ist oder wenn das Grundstück in einem Wasserschutzgebiet liegt.

Ist eine Beerdigung im Garten möglich, so muss das Grab in einem Abstand von mindestens zwei Metern von öffentlichen Wegen liegen und muss mehr als 60 cm tief sein, damit das tote Tier nicht von fremden Tieren ausgegraben werden kann. Letztlich muss der Haustierbesitzer noch darauf achten, dass er sein Tier in verrottbares Material wie eine Wolldecke oder eine Zeitung einwickelt.

Begraben eines Haustieres im öffentlichem Raum ist strengstens untersagt.

 

Einäscherung

Es gibt die Möglichkeit einer Sammeleinäscherung. Das Tier wird z.B. in eine TA-Praxis gebracht und mit anderen Tieren zusammen eingeäschert. Preis ca. 85 € (Stand November 2022)

Dann kann man sein Haustier auch einzeln einäschern lassen.

Eine solche Einäscherung ist zwar nicht billig, aber dennoch ist der Preis wesentlich günstiger als bei einem verstorbenen Menschen. Die Kosten variieren von Bestatter zu Bestatter. Bei einem kleinen Hund mit einem Gewicht von bis zu 10 kg (wie beispielsweise einem Beagle) musst Du mit etwa 150 bis 175 Euro rechnen. Die Kosten für einen großen, bis zu 60 kg schweren Vierbeiner (wie etwa einem Neufundländer) liegen bei rund 200 bis 275 Euro.

Für einen noch größeren Hund werden Preise von ungefähr 300 Euro verlangt. Dazu kommen eventuell anfallende Überführungsgebühren, Feiertagszuschläge und das Entgelt für die Urkunde.

 

Unternehmen, die Tierbestattungen anbieten:

https://www.tierbestattung-frankfurt.de/preise/

https://anubis-tierbestattungen.de/was-tun-im-ernstfall/mein-tier-ist-gestorben